Märchenhaftes Hessen

Märchenhaftes Hessen

In Nordhessen haben die berühmten Brüder Grimm viele Jahre ihres Lebens gelebt und gearbeitet. Deshalb nennt man es auch märchenhaftes Hessen. Sie liebten diese Region und nannten sie ihre Heimat. Hier, in der Mitte Deutschlands, sammelten sie ihre weltberühmten Märchen – von Rotkäppchen über Dornröschen bis zu Frau Holle und Hänsel und Gretel. Dichte Wälder, quirlige Bäche, Flüsse und Seen, Schlösser und Burgen, sanfte Hügel und Berge und ursprüngliche Fachwerkdörfer und traditionelle Städte bieten die Kulisse, in der die Märchen stattgefunden haben könnten und versetzen noch heute Besucher in ein Märchenland. Überall in der GrimmHeimat finden sich Orte, die mit dem Leben der Brüder Grimm und ihrer Märchen und Sagen eng verknüpft sind. Wer sich hier auf Entdeckungsreise begibt, erfährt Sagenhaftes, Faszinierendes und Köstliches an unseren Märchenorten.

Märchenhaftes Hessen – Das Holleum

Hier im märchenhaften hessischen Bergland des Hohen Meißner sind die Märchen, Mythen und Sagen um Frau Holle noch lebendig. Als Freya, Frigga, Hulda oder als Märchenfigur der Brüder Grimm erlebt man sie im Holleum in der Meißner-, Märchen-, Kräuter- und Unterwelt. Briefe und Tagebucheinträge der Brüder Grimm, die über ihre Besuche in Hessisch Lichtenau in den Jahren 1817- 22 berichten. Ein Erlebnis für Jung und Alt…

Märchenhaftes Hessen – Die Grimmwelt

In der GRIMMWELT Kassel kommen die Brüder Grimm und ihre Märchen in der Jetztzeit an. Künstlerisch, medial und interaktiv vermittelt dieser neu geschaffene Erlebnisraum das faszinierende Leben, Schaffen und Wirken der Brüder Grimm. Die GRIMMWELT Kassel bietet viel mehr als nur eine formale Ausstellung der wertvollen literarischen und historischen Exponate.

Märchenhaftes Hessen - Dörnröschen Schloss Sababurg

Das “Dornröschenschloss Sababurg” ist ein Anziehungspunkt für Gäste aus Nah und Fern. Sie soll dem Grimm’schen Märchen “Dornröschen” als Vorlage gedient haben. Noch heute ist Dornröschen hier an ausgewählten Tagen live zu erleben. Entlang der “Deutschen Märchenstraße” ist sie einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Mit dem angrenzenden Tierpark Sababurg bildet sie einen der meist besuchten Anziehungspunkte im Naturpark Reinhardswald.

Zur Geschichte der Sababurg

Die Sababurg wurde 1334 zum Schutz der Pilger aus dem nahen Wallfahrtsort Gottsbüren erbaut, damals noch unter dem Namen Zapfenburg. Sie diente ebenso als Grenzfestung, da das Mainzer Bistum zu jener Zeit sowohl an das Bistum Paderborn, als auch an die Landgrafschaft Hessen und das Herzogtum Braunschweig grenzte. Nach verschiedenen Auseinandersetzungen gelangte die Burg 1462 in den Besitz Hessens. Ab 1490 ließ Landgraf Wilhelm I. die Anlage zu einem Jagdschloss aus- und umbauen, bevor sie im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) von katholischen Truppen durch Feldmarschall Tilly besetzt und stark beschädigt. Danach verfiel das Schloss zusehends und wurde von einer langen und meterhohen Dornenhecke umrankt. Sie mag auch der Grund sein, warum sie als Vorlage zum Grimm`schen Märchen von Dornröschen gedient haben und seither im Volksmund „Dornröschenschloss“ heißt.

Märchenhaftes Hessen – Der Frau- Holle- Teich

Das kleine, auf ca. 620 Meter über Meeresspiegel gelegene Gewässer gilt seit jeher als Eingang in das sagenumwobene, unterirdische Reich der Frau Holle.

Zahlreiche örtliche Sagen ranken sich um den Teich. So glaubte man in den umliegenden Dörfern einst, dass die kleinen Kinder aus dem Teich kommen und die Seelen Verstorbener dorthin zurückkehren. Heute ziert eine imposante Holzskulptur der Frau Holle den Teich, der Ausgangspunkt mehrerer, unterschiedlich langer Wanderwege ist. In der Nähe lohnen die Panoramaaussichten von der Kalbe und dem Schwalbenthal einen Besuch.